News Februar 2012

Die Euphorie ist nahezu ungebrochen

21.02.2012

Hitz u. Hitz zu Gast in der Taterbusch - Arena

13.02.2012

profis

Wahrenholz. Die Geburtstagsgesellschaft von Irmgard Pieper staunte nicht schlecht am Sonnabend.

Solch prominente Party-Gäste hat nicht jeder.


Thomas Hitzlsperger und Marwin Hitz waren sich im Sportlertreff am Taterbusch nicht zu schade, die Feier zu versüßen.

Das „18.
Auswärtsspiel" der Fußball-Profis vom VfL Wolfsburg beim noch frischen Fanclub Isewölfe Wahrenholz verströmte eine familiäre Atmosphäre.

Von Star-Allüren in der kleinen, aber feinen Runde keine Spur. Hitz & Hitz gaben sich „nett und aufgeschlossen", freute sich Dieter Kwasny, Vorsitzender der Isewölfe.

Dass die Resonanz bei der Sternfahrt-Aktion des Bundesligisten eher überschaubar blieb, empfand er zwar als „schade".
Das hätte aber schlicht und ergreifend auch an der Tatsache gelegen, dass zeitgleich viele VfL-Nachwuchsspieler in den Hallen des Kreises unterwegs waren.

Andererseits war so zwischen Hochzeitssuppe, Rouladen und Dessert aber auch mehr Zeit für Smalltalk über die schönste Nebensache der Welt.
Extrovertiert dabei der ehemalige Nationalspieler Hitzlsperger, eher schüchtern Torwart-Youngster Hitz.


„Er kommt unseren Bjarne Thoelke sehr nahe", zog Kwasny einen Vergleich zum Wahrenholzer Eigengewächs und Ehrenmitglied der Isewölfe.
Der einstige England-Legionär Hitzlsperger hatte stets ein Lächeln auf den Lippen, stellte seinerseits auch viele Fragen über den Fanclub.


Direkter Draht zu den Anhängern - „Hitz, the Hammer" begrüßt solche Aktionen.
„Für mich ist das interessant - und die Fans wissen solche Treffen sehr wertzuschätzen. Man hört ihnen zu, und das wird für die Vereine immer wichtiger."
Der 29-Jährige war froh, dass der VfL am Abend zuvor gegen Freiburg gewonnen hatte. Hitzlsperger grinst: „Da reden wir in der Mannschaft auch drüber.
Es ist immer schwierig, nach Niederlagen zu den Fans zu gehen. So lässt es sich locker sprechen."

Das taten die Profis dann auch, machten Fotos mit den Fans und schrieben Autogramme.
Gerade letzteres hat für Hitzlsperger einen netten Nebeneffekt in punkto Namenskunde.
„Das ist die beste Schule." Und später womöglich auch hilfreich bei der eigenen Nachwuchs-Namenssuche.
„Da braucht man nicht im Internet nachschauen..."
Nach seiner langen Verletzungspause ist der 52-fache DFB-Auswahlkicker „einfach nur zufrieden", wieder voll und ganz belastbar zu sein.
Nun soll der nächste Schritt folgen. „Ich sehne meine Chance herbei, wieder im Team zu stehen.
Aber ich muss geduldig sein. Die Mannschaft ist auf dem aufsteigenden Ast."

Das Gleiche erhofft sich auch der Vorstand der Isewölfe von ihrem Fanclub.
Dieser soll nach und nach wachsen und gedeihen. Der Sportlertreff Wahrenholz dient dabei als Wolfshöhle.
VfL-Fans aus der Region sind an den Spieltagen beim Stammtisch gern gesehen.